Eine kleine Übersicht über verschiedene Entspannungstechniken
Autogenes TrainingDas Autogene Training wurde von Johannes Heinrich Schultz (1884 - 1970) in den 20er Jahren entwickelt. Es ist ein tiefenpsychologisch orientiertes Verfahren, das mit Hilfe bestimmter Entspannungstechniken körperliche und seelische Beschwerden vermindert. Ziel ist, sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu versetzen.
Beim Autogenen Training findet eine Konzentration auf einen bestimmten Körperteil statt.
Autogenes Training kann bei Schlafstörungen, Stress, Muskelverspannungen, Herz,- und Kreislaufbeschwerden, Magenbeschwerden, Asthma und Migräne helfen.
Qi Gong
Qi Gong hat das Ziel, die Lebensenergie (Qi oder Chi) des Menschen auf den richtigen Weg (Gong) und in Fluss zu bringen. Bei Qi Gong handelt es sich um eine Kombination von Atem-, Bewegungs- und Meditationsübungen.
Übungen mit Qi Gong Kugeln
Qi Gong Kugeln sind zwei Kugeln aus Metall oder Stein.
Qi Gong Kugeln aus Stahl sind Hohlkugeln. In diesen Kugeln rotiert eine zweite kleine Kugel, die diese äußere Kugel zum Schwingen bringt. In der hohlen äußeren Kugel befindet sich auch ein Zapfen, der durch die innere Kugel zum Schwingen gebracht wird und Töne erzeugt.
Legen Sie beide Qi Gong Kugeln in eine Handfläche und lassen Sie diese mit Hilfe der Finger umeinander kreisen. Durch die Bewegungen werden die Muskeln der Hand und des Unterarms regelmäßig angespannt und entspannt. In regelmäßigen Abständen wechselt man die Rotationsrichtung. Es ist empfehlenswert, am Anfang mit kleineren Qi Gong Kugeln zu trainieren.
Die acht Schätze
Die Übungen der acht Schätze sind eine alte chinesische Gesundheitsgymnastik. Die Übungen fördern das ungehinderte Fließen der Lebensenergie (Qi).
1.Übung
„Durch das Stützen des Himmels mit beiden Händen den dreifachen Erwärmer (=einer der 14 Meridiane) harmonisieren.“
Diese Übung ist eine Streckübung für den Rumpf und die Gliedmaßen. Sie fördert die Vertiefung der Atmung und dadurch eine vermehrte Sauerstoffaufnahme. (hilft bei Erschöpfungszuständen)
2.Übung
„Den Bogen spannen nach rechts und links wie beim Adlerschießen“
Trainiert werden bei dieser Übung Herz, Lunge und Kreislauf.
3.Übung
„Milz und Magen kräftigen durch das Heben eines Armes“
Bei dieser Übung werden Magen, Darm und Verdauung gestärkt. Durch längeres Üben kann man Magen- und Darmkrankheiten vorbeugen.
4.Übung
„Die 5 Organe sind überanstrengt, die Gesundheit ist durch die sieben Gemütsbewegungen (=Angst, Wut, Schrecken, Trauer, Verletzung, Freude, Kummer) beeinträchtigt - einfach nach hinten schauen“ Diese Übung belebt die Blutzirkulation im Kopf, die Stärkung der Nackenmuskulatur und die Beweglichkeit der Halswirbelsäule.
5.Übung
„Mit Kopf und Gesäß wackeln und das Herzfeuer vertreiben“
Diese Übung hilft, sich zu entspannen.
6.Übung
„Mit beiden Händen die Füße fassen, die Nieren und das Kreuz stärken“
Diese Übung dient der Rückenmuskulatur. Jeder Abschnitt des Rückens, jedes Organ - besonders die Niere werden gestärkt.
7.Übung
„Die Faust ballen, wütend blicken, eigene Kraft vermehren“
Bei dieser Übung werden das vegetative Nervensystem angeregt, der Blutkreislauf und der Fluss der Lebensenergie (Chi) gestärkt.
8.Übung
„Die Ferse vom Boden abheben, alle Krankheiten vertreiben“
Die Fünf „Tibeter“ sind Leibesübungen und können Organismus und Muskulatur stärken. Es gibt fünf Übungen.
Zwerchfellatmung
Bei der Zwerchfellatmung konzentrieren Sie sich auf die Nabelgegend. Während Sie durch den Mund ruhig ausatmen, ziehen Sie den Bauch ein. Danach atmen Sie durch die Nase ein und wölben den Bauch nach außen.
Einatmen/ Bauch hinaus wölben – Ausatmen/ Bauch einziehen ...
Die Darmtätigkeit wird durch die Zwerchfellatmung reguliert, das Herz entlastet und der Kreislauf normalisiert sich.
Für Anfänger ist es leichter, diese Übung im Liegen zu trainieren! (Später im Sitzen/Stehen)
Flankenatmung
Bei der Flankenatmung konzentrieren Sie sich auf die Flankengegend (=untere Rippenregion).
Während Sie durch den Mund ruhig ausatmen, ziehen Sie die Flanken ein. Danach atmen Sie durch die Nase ein und dehnen die Flanken aus.
Gleichmäßiges, langsames Einatmen/Flanken ausdehnen – Ausatmen/Flanken einziehen …
Achten Sie darauf, dass sich nur die Flanken bewegen.
Die Funktionsfähigkeit der inneren Organe werden durch die Flankenatmung verbessert.
Halbnasenatmen
Setzen Sie sich in den Schneidersitz und berühren Sie sich mit dem Zeigefinger zwischen den Augenbrauen. Mit dem Daumen halten Sie sich ein Nasenloch zu und blasen den Atem durch das andere aus, um dann durch dasselbe wieder einzuatmen. Wiederholen Sie diesen Vorgang und wechseln Sie zum anderen Nasenloch.
In der Sprachforschung versteht man unter Metaphern Bedeutungen, die über das wörtlich Gesagte hinausgehen. Sie beruhen auf Analogien, oder es anders zu sagen: auf Gleichnissen. Eine Metapher bedeutet nicht sich selbst, sie lässt "etwas" als stellvertretend für "etwas anderes" stehen.
Mit Metaphern können Probleme gelöst werden, Neues gelernt und Zusammenhänge verstanden werden. Metaphern sind Geschichten für unser Unterbewusstsein.
Beispiele:
Der Indianer im Auto
Ein amerikanischer Geschäftsmann hatte sich einen flotten Sportwagen zugelegt und lud seinen Freund, einen Indianer zu einer Spritztour ein. Nachdem der Indianer eingestiegen war, fuhr der Geschäftsmann mit einem Kavalierstart los und brauste etliche Meilen mit irrer Geschwindigkeit über den Highway, ehe er auf einem kleinen Parkplatz zum Stehen kam. Der Indianer stieg aus dem Wagen, ging auf die Straße und legte sich längs auf den Asphalt. „Was machst du da?“, fragte der Geschäftsmann. Der Indianer erwiderte: „Ich warte, bis meine Seele nachgekommen ist.“
Der Wind und die Sonne
Der Wind und die Sonne stritten sich, wer es wohl schaffen würde, den einsamen
Wanderer dazu zu bringen, seinen Mantel auszuziehen.
Der Wind blies und stürmte und der arme Mann zog seinen Mantel immer fester um
seinen Leib.
Dann war die Sonne dran. Liebevoll sandte sie ihre Strahlen aus und schon bald öffnete der Mann den obersten Mantelknopf und kurze Zeit später zog er den Mantel aus. (Jakob Kutz)
Der entspannte Bogen
Es heißt, dass der alte Apostel Johannes gern mit seinem zahmen Rebhuhn spielte. Nun kam eines Tages ein Jäger zu ihm. Verwundert sah er, dass ein so angesehener Mann wie Johannes einfach spielte. Konnte der Apostel seine Zeit nicht mit viel Wichtigerem als mit einem Rebhuhn verbringen? So fragte er Johannes: "Warum vertust du deine Zeit mit Spielen? Warum wendest du deine Aufmerksamkeit einem nutzlosen Tier zu?" Verwundert blickte Johannes auf. Er konnte gar nicht verstehen, warum er nicht mit dem Rebhuhn spielen sollte, Und so sprach er: "Weshalb ist der Bogen in deiner Hand nicht gespannt? Der Jäger antwortete: "Das darf nicht sein. Ein Bogen verliert seine Spannkraft, wenn er immer gespannt wäre. Er hätte dann, wenn ich einen Pfeil abschießen wollte, keine Kraft mehr. Und so würde ich natürlich das anvisierte Ziel nicht t reffen können." Johannes sagte daraufhin: "Siehst du, so wie du deinen Bogen immer wieder entspannst, so müssen wir alle uns immer wieder entspannen und erholen. Wenn ich mich nicht entspannen würde, indem ich z.B. einfach ein wenig mit diesem - scheinbar so nutzlosen - Tier spiele, dann hätte ich bald keine Kraft mehr, all das zu tun, was notwendig ist. Nur so kann ich meine Ziele erreichen und das tun, was wirklich wichtig ist." Autor unbekannt
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Trance
Bei der Trance verläuft der Übergang des „Wachzustandes“ in den „Trancezustand“ fließend. Im Normalzustand beträgt die Gehirnfrequenz ca.15 - 30 Hertz. (Betabereich)
Mit der Entspannung reduziert sich die Frequenz (Alphabereich). Die Atmung wird langsamer, der Muskeltonus im Gesicht und im Schulterbereich nimmt ab, die Haut wird besser durchblutet und kleine ideometrische Muskelbewegungen können eintreten. Nun ist ein geeigneter Zeitpunkt, um mögliche Interventionen im Trancezustand vorzunehmen.
Im Alphabereich gewinnt man Zugang zu den Teilen des Bewusstseins, zu denen man im Normalzustand nicht gelangt.
Sinkt die Frequenz weiter (Thetabereich) entspannt sich die Tiefenmuskulatur. Ab 4 Hertz(Deltabereich) erreicht man den Zustand des tiefen Schlafes.
Beispiel:
Beginn einer Tranceinduktionen
„außen“ Sie beschreiben für den Menschen, der in Trance ist, möglichst genau, was für ihn außen wahrnehmbar ist(du hörst, du spürst, du siehst, du fühlst…). Haltung, Atmung, Bewegung,… |
„innen“ Sie beschreiben die Innenrealität so vage wie möglich.
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„Du liegst auf dem Boden und spürst, wie dein Rücken den Boden berührt…“ |
„…und langsam bekommst du ein Gefühl der Ruhe…..“ |
„Du spürst deine Arme, wie sie seitlich vom |
„…und beginnst langsam ein angenehmes Gefühl wahrzunehmen…“ |
„Du hörst den Klang meiner Stimme…“ |
„…und angenehme Erinnerungen steigen in dir auf…“ |
Kontakt: Andrea Broz
A-1030 Wien, Landstr. Hauptstr.146/14/5
Tel.+43 650 777 56 60 (14-20 Uhr)
andrea.b@chello.at
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